Kürzung der Förderprogramme ist falsches Signal
Der turnusgemäße Stabwechsel bei der BSI fällt mit der Ankündigung der Bundesregierung zur Umsetzung von Sparmaßnahmen zusammen. "Die Kürzung von Förderprogrammen mit eindeutig investivem Hintergrund, wie das bei der energetischen Sanierung oder auch bei der Stadtentwicklung der Fall ist, ist ein falsches Signal. Die BSI fordert die Fortsetzung der Förderprogramme zur CO2-Gebäudesanierung und zur Städtebauförderung auf dem bisherigen Niveau", so Kießling. Die ehrgeizigen Klimaschutzziele der Politik würden ohne zusätzliche Anreize zur energetischen Sanierung nicht annähernd zu erfüllen sein", betonte Kießling. Falls es tatsächlich zu einer Kürzung der Förderprogramme komme, warne er vor den gesamtwirtschaftlichen Folgen. Die Kürzung von Programmen, die einen investiven Hintergrund haben, wirkten sich grundsätzlich gesamtwirtschaftlich negativ aus. "Zieht sich der Staat aus der Förderung schrittweise zurück, werden sich auch die Immobilieneigentümer bei der Sanierung von Immobilien zurückhalten", so Kießling.