Er gilt bei Neumietverträgen als unverzichtbares Arbeitsmittel für Makler, Hausverwalter und Sachverständige. Darüber hinaus erhöht er die Markttransparenz zwischen Mietern und Vermietern und verobjektiviert die hitzige Diskussion um „explodierende“ Mieten in der Hauptstadt. Die Dynamik auf dem Berliner Neuvermietungsmarkt hält an. Die Mieten bei Neuabschlüssen sind im Vergleich zu 2009 um 7,3 Prozent gestiegen. Die Schwerpunktmiete (die am häufigsten anzutreffende Miete) liegt 2011 in Standardwohnlagen bei monatlich 6,20 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche nettokalt. 2009 lag Sie noch bei 5,80 Euro/qm. Damit liegen ermittelten Neuabschlussmieten etwa 20 Prozent über den Werten des offiziellen Mietspiegels, der mit dem Stichtag 1. September 2010 weniger aktuell ist.